Engineering-Sprint · Identität

Entra ID
Identity Hardening

Das Fundament gegen Ransomware und kompromittierte Konten. Wir setzen das Microsoft-Tiering-Modell um, blockieren veraltete Protokolle und rollen Conditional-Access-Richtlinien als Infrastructure as Code aus.

2
Wochen
Schnelle Lieferung
End-to-End
Enforcement
Inkl. Scharfschaltung
Microsoft Entra ID

Scope & Pakete

Drei Pakete nach Tenant-Grösse und Komplexität. Sie erhalten eine verbindliche Festofferte für Ihren Scope.

Essentials
Festofferte auf Anfrage
Bis 25 User
Identitätsschutz gegen Ransomware und Phishing für kleine Teams. Cyber-Versicherungs-taugliche Grundsicherung.
Lieferumfang
  • Grundschutz gegen Ransomware & Phishing
  • MFA-Pflicht für alle Mitarbeitenden (Cyber-Versicherungs-Standard)
  • Sperrung unsicherer Logins (Legacy Auth & Ausland)
  • Einrichtung sicherer Notfall-Zugänge (Break-Glass)
Corporate
Festofferte auf Anfrage
Bis 500 User
Enterprise Conditional Access mit IaC-Deployment und begleitetem Rollout.
Lieferumfang
  • Alle Essentials-Leistungen
  • 15+ Enterprise Conditional Access Policies (via IaC)
  • Getrennte Admin-Konten mit minimalen Rollen (Least Privilege)
  • 7-Tage-Telemetrie-Monitoring & begleitete Scharfschaltung
Enterprise
Festofferte auf Anfrage
500+ User
Komplexe Multi-Domain-Architekturen mit PIM und Risk-Based Access. Dauer nach Assessment.
Lieferumfang
  • Alle Corporate-Leistungen
  • Multi-Domain & komplexe Entra-Connect-Topologien
  • Risk-Based Access (automatische Reaktion auf riskante Anmeldungen)
  • Privileged Identity Management (PIM) mit Approval-Workflows

Nutzen für Ihr Unternehmen

Der ROI für die Geschäftsführung.

Cyber Insurance Readiness
Ein validiertes Identity- und Tiering-Konzept (MFA, PIM, deaktiviertes Legacy Auth) wird von Cyber-Versicherern beim Abschluss oder bei der Verlängerung zunehmend vorausgesetzt.
Schutz vor Ransomware
Stoppen Sie Angreifer an der Eingangstür. Phishing-resistente MFA und Device-Bound Policies verhindern das initiale Eindringen und laterales Bewegen (Lateral Movement) im Netzwerk.
Basis für revDSG & NIS2
Die Architektur deckt zentrale technische Zugriffskontrollen ab, mit denen Sie die Datensicherheit nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) und – für Unternehmen mit EU-Bezug – nach der NIS2-Richtlinie umsetzen.
Kein Support-Chaos
Dank dem Audit-First-Prinzip und dem Deployment der CA-Policies im Report-Only-Modus werden Auswirkungen vor der Aktivierung sichtbar. So minimieren wir Ausfälle und Support-Eskalationen bei Ihren Endbenutzern.

Häufige Fragen

Welche Voraussetzungen müssen für den Sprint-Start erfüllt sein?

Für Conditional Access braucht es Microsoft Entra ID P1, zum Beispiel über Microsoft 365 Business Premium; für PIM und risikobasierte Richtlinien Entra ID P2. Sobald die Lizenzen und ein befristetes Admin-Konto bereitstehen, legen wir los.

Sperren wir uns mit strengen CA-Policies nicht selbst aus?

Nein. Wir sichern die Implementierung durch What-If-Analysen und definierte Rollback-Szenarien ab. Das Herzstück der Architektur sind zudem die isolierten Break-Glass-Accounts, die von allen Sperr-Policies konsequent ausgenommen sind.

Wie arbeiten unsere IT-Admins nach dem Sprint?

Sicher und auditiert. Permanente «Global Admins» werden bis auf die Notfallkonten abgeschafft (Least Privilege). Ihre Admins arbeiten mit getrennten Admin-Konten und nur den Rollen, die sie brauchen. Mit Entra ID P2 schalten sie diese Rechte über PIM bei Bedarf (Just-in-Time) frei.

Führt die Härtung zu einem sofortigen Stillstand von Legacy-Anwendungen?

Nein. Jede Policy wird via Infrastructure as Code (IaC) zuerst im Report-Only-Modus ausgerollt. So identifizieren wir Applikationen, die blockiert würden, bevor der Block-Modus in Absprache mit Ihnen scharfgeschaltet wird.

Gehört auch die Absicherung der Geräte dazu?

Die Geräte sichern wir im Sprint Intune & Autopilot ab. Bis dahin bleiben Richtlinien, die ein konformes Gerät verlangen, im Report-Only-Modus. Ältere Geräte wie Scanner, die sich nicht modern anmelden können, finden wir beim Testen und zeigen Ihnen eine passende Lösung.

Wie viel Aufwand haben wir intern?

Rechnen Sie mit 4–6 Stunden Ihrer IT: Liste der Admin-Konten und bekannten Ausnahmen (z. B. Scanner, Dienstkonten), Tests mit einigen Pilotbenutzern und die Freigabe vor der Scharfschaltung.

Wer betreut die Lösung nach dem Sprint?

Ihre IT oder Ihr IT-Partner, mit unserer Dokumentation. Auf Wunsch übernehmen wir die Betreuung monatlich: Überwachung der Conditional-Access-Logs, Anpassungen und ein monatlicher Sicherheitsbericht.

Mehr dazu im Wissensartikel: Conditional Access für KMU: Die Basis-Richtlinien

Bereit für das Zero-Trust-Fundament?

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